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Auf dem Weg in neue Welten.

Ich bin Elina, ein kreatives Köpfchen von der Küste, Selbermacherin, Tagträumerin, Brombeer-Pflückerin, Kommunikationsdesignerin und Fotografin.

In meinem kleinen Expedtionstagebuch zeige ich Herzensdinge, Selbstgemachtes und trage Rezepte ein, die ich während meiner Ernährungsumstellung wegen einer Insulinresistenz ausprobiere und kennenlerne – einfach weil so eine Reise in andere Welten anfangs etwas furchteinflößend sein kann, aber gleichzeitg verdammt spannend und inspirierend.

frau-vom-mars-profil
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Kannen Tee getrunken
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Cherrytomaten inhaliert
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Avocados verdrückt
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Tortilla Fladen gerollt

Seit Januar 2018. Keine Gewähr für Genauigkeit. Aber die Tendenz stimmt, hihi.

Die kleinen Dinge.

Verliebt in Selbstgemachtes, tagträumerisch und ein liebevoller Chaot bin ich seit je her. Und dass ich Papier Fetischistin bin steht auch außer Frage, immerhin hebe ich jeden Schnippsel von schönem Papier auf, das sich wunderbar anfühlt, weil man daraus ja noch etwas machen könnte. Auch eine plattgefahrene rostige Gabel, kann mich schonmal glücklich machen. Oder traurig, weil sie mir abhanden gekommen ist, bevor ich sie einrahmen konnte.

Ich hab ein Herz für die unscheinbaren Kleinigkeiten, die einfachen und schönen Dinge machen mich sowas von zufrieden. Kein Wunder also, dass mit dem wachsenden Berg „Müll“, auch mein Wohlbefinden steigt.

Meinen Liebsten macht das wahnsinnig, weil er nicht erkennt, welcher Klimbimm in meinen Augen wertvoll ist und welcher nicht. Erst letztens hat er die Blätter einer Sukkulente, aus denen ich noch mehr kleine Sukkulenten ziehen wollte, versehentlich weggeschmissen. Wer hätte auch ahnen können, das DAS kein Müll war. Ein paar Tage später hat er sicherheitshalber gefragt, ob ich die vertrockneten, abgefallenen Blätter einer Zimmerpflanze noch gebrauchen kann. 😀

Ich finde es jedenfals unglaublich faszinierend, was man mit den eigenen Händen aus Unscheinbarem Großartiges, Ungewöhnliches machen kann. Mit ein wenig Improvisationstalent und Fantasie, wird aus ein paar Brettern und einigen Metern Seil ein Raumtrenner, aus einem Serviertablett ein Gewürzregal, aus einigen Blättern schönem Papier, mit Dicker Graupappe, Nadel, Garn und etwas Farbe ein Kalender, der mir das Herz aufgehen lässt, wenn ich ihn in den Händen halte. Oder eben auch aus ein paar Zutaten mit ein paar Gewürzen herrlich leckere Gerichte.

Vor einer ganzen Weile habe ich Dr. Google zu Rat gezogen. Ich hatte dunkle Hautverfärbungen, im Nacken, unter den Achseln und im Intimbereich. Die sind mir schon aufgefallen als ich 14 oder 15 war. Und dann nach 10 Jahren bin ich das erste mal auf die Idee gekommen danach zu googeln, in der Hoffnung ein Hausmittelchen dagegen zu finden. Und während ich so nichts ahnend nach einer Ursache dafür suchte bin ich das erste mal über den Begriff Insulinresistenz gestolpert. Ich saß da mit dieser Liste von Symptomen auf dem Bildschirm, die eine IR mit sich bringen kann und dachte: Hey Elina, das klingt ganz nach dir. Übergewicht habe ich schon seit der Grundschule, hatte seit je her Probleme abzunehmen, mein Zyklus spielte schon immer verrückt, ich war oft müde und abgeschlagen. Da habe ich dann das erste mal geahnt, dass alles irgendwie zusammenhängen muss.

Aber erst einige Jahre später war ich beim Gynäkologen, dann beim Endokrinologen um mir die Diagnose Insulinresistenz abzuholen. Zu diesem Zeitpunkt war ich gerade wegen meiner Essstörung in therapeutischer Behandlung. Ich dachte es wäre genau der richtige Moment um zu erfahren, ob ich das wirklich habe, weil ich gerade sowieso dabei war an meinen Essgewohnheiten zu arbeiten. Das war Mitte oder Ende 2016 und seit dem beschäftige ich mich damit.

Ich wollte mich da gleich Hals über Kopf reinstürzen, war aber am Anfang vollkommen überfordert und hatte generell ja noch mit der Einstellung zum Essen zu kämpfen – das war erstmal meine wichtigste Baustelle.

Im ersten Anlauf der Ernährungsumstellung habe ich ein paar Monate durchgehalten, habe gemerkt wie viel energiegeladener ich bin und wie sich die Ernährung positiv auf andere Symptome auswirkt. Aber dann wurde alles etwas viel mit der Ernährung und dem alltäglichen Drumrum, so dass ich alle guten Vorsätze wieder beiseite gestellt habe. Bis es mir Ende 2017 wieder so schlecht ging mit der Müdigkeit und mit der Psyche, dass ich dringend wieder Anfangen musste etwas zu tun.

So geht meine Reise in die neue Welt jetzt weiter. Und auf diese Reise möchte euch mitnehmen und mit euch teilen, was ich zu teilen habe und hoffe, dass es euch auch ein wenig hilft.

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